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Genug gezahlt - BZÖ verlangt Obergrenze bei Gehältern

 

„In Zukunft müssen Gehälter von Leitungsorganen landeseigener Unternehmen mit dem Bezug eines Landesrates limitiert werden.“ Das fordert BZÖ-Landesobfrau LAbg. Mag. Johanna Trodt-Limpl. Sie reagiert damit auf einen Bericht des Landesrechnungshofs. „In dem Bericht mit dem Titel „Verträge von geschäftsführenden Leitungsorganen der Landesbeteiligungen“ wurden Einkommen von Geschäftsführern in Firmen, an denen das Land Kärnten zumindest mit 25 Prozent direkt oder indirekt beteiligt ist, überprüft.

Kritik wird neben den Bezügen auch an großzügigen Regelungen im Umgang mit Dienstwagen geübt. Zwei leitende Mitarbeiter im Kabeg-Management verdienten sogar mehr als der Landeshauptmann. Solche Unglaublichkeiten dürfen sich nie wieder passieren. In anderen Bundesländern werden Bezüge von Geschäftsführern landeseigener Unternehmen mit jenen eines Landesrates und Landeshauptmannes begrenzt. Eine gesetzliche Verankerung zur Einschleifung von Bezügen ist daher Gebot der Stunde. Das BZÖ wird in der für Freitag einberufenen Sitzung des Landestages einen entsprechenden Antrag zur Deckelung einbringen“, kündigt Trodt-Limpl an.

„Auch ist für mich völlig unverständlich, wie Dienstwagen sogar nach Ende eines Arbeitsverhältnisses genutzt werden können. Diese Unverschämtheit ist ein Skandal und wird noch im Rahmen einer schriftlichen Anfrage im Landtag zu behandeln sein“, schließt Trodt-Limpl.

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