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„Die sich anbahnende Regierungsumbildung auf Bundesebene gleicht einem schlechten Austausch von Spielern in einem Fußballspiel. Statt neue frische Kräfte zu bringen und so der schon scheintoten Regierung neues Leben einzuhauchen, werden mehr oder weniger nur Positionen im Mittelfeld geändert. Um das Land wieder nach vorne zu bringen, müsste aber zuerst die Sturmspitze Faymann abgelöst werden.

So wird aber ein für Österreich wichtiger Neustart verunmöglicht. Gerade in der jetzigen schwierigen Phase bräuchte es vertrauensbildende Maßnahmen. Stattdessen wollen sich die Spieler einzementiert und um jeden Preis an ihren Machtpositionen festhalten. Der Befreiungsschlag innerhalb der Koalition ist so völlig missglückt“, fasst für das BZÖ Bündniskoordinator LAbg. Willi Korak das bevorstehende rote Personalkarussell zusammen.

„Während Kanzler Faymann eine Rekordarbeitslosigkeit verzeichnen muss und kein Rezept in der Flüchtlingsfrage findet, taumeln Klug und Stöger scheinbar lediglich von einem Ministerium ins andere“, so Korak. Die SPÖ verliere innerhalb der Koalition immer mehr an Boden, entsprechende Signale gebe es in Kärnten. „Wenn schon der sonst so zurückhaltende Landeshauptmann Kaiser via Aussendung zur Verteidigung des Kanzlers gegenüber der ÖVP und Teilen der eigenen Partei ausrücken muss, brennt in Wahrheit das rote Haus lichterloh“, so Korak.

 

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